FoW_picWarum befürwortet das Silicon Valley eigentlich ein bedingungsloses Grundeinkommen? Warum ausgerechnet auch erzliberale, meritokratische Thinktanks? Und warum sträuben sich Gewerkschaften, die die Umverteilung sonst befürworten, gegen die Idee?

Es geht um mehr als um das Grundeinkommen. Arbeit und Verdienst sind zunehmend entkoppelt. Zwanzigjährige werden über Nacht Milliardäre, Uber ist mit nur 5000 Festangestellten mehr als 50 Milliarden Dollar wert, und Roboter übernehmen Jobs. Wer zahlt morgen meinen Lohn – und wofür?

Am 4. Mai 2016 treffen im GDI an der weltweit bedeutendsten Konferenz zur Zukunft der Arbeit die radikalsten Positionen aufeinander. Mit dabei sind unter anderen:

Forscher und Akademiker

  • Erik Brynjolfsson, Professor am MIT (Video-Interview)
  • Grundeinkommensexperte Guy Standing, University of London
  • Bruno S. Frey, Zeppelin Universität, Pionier der Wirtschafts- und Kulturökonomie

Silicon-Valley-Unternehmer

  • Investor Albert Wenger (Twitter, Tumblr, Foursquare, Etsy, Kickstarter)
  • Natalie Foster, Ex- Obama-Beraterin und Sharing-Economy-Expertin (peers.org)
  • Zipcar-Co-Gründerin Robin Chase

Politiker und Anwälte der Zivilgesellschaft

  • Yanis Varoufakis, ehemaliger griechischer Wirtschaftsminister
  • Ville-Veikko Pulkka, Beauftragter der finnischen Regierung
  • Daniel Häni und Enno Schmidt, Initianten der Schweizer Grundeinkommens-Initiative

Einflussreiche Gewerkschafter

  • Andrew L. Stern, der «wichtigste Gewerkschaftschef der USA» (CBS)
  • Vania Alleva, Präsidentin Unia

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Neopolis und dem GDI mit renommierten Think Tanks: Roosevelt Institute, CATO Institute, Institute for New Economic Thinking, The Royal Society of Arts, first world development und Institute for the Future.

 

Weitere Informationen: neopolis.network/projects/future-of-work-2016 oder unter gdi.ch/work2016